Islamische Bestattung und Beerdigung in Hannover, Deutschland und Weltweit

Islamische Bestattungen

Was soll man im Sterbefall tun?

  • Bei einem Sterbefall zu Hause sollten Sie als Erstes einen Arzt rufen (Hausarzt oder 112), um den Totenschein auszustellen.
  • Bei einem Todesfall im Krankenhaus oder im Senioren-heim wird der Totenschein von der Hausleitung erstellt.
  • Anschließend nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir sind persönlich 24 Stunden täglich für Sie da. Auch an Wochenenden und Feiertagen.

Welche Leistungen bieten wir Ihnen?

  • Beratung und Planung
  • Einfühlsame Betreuung und Unterstützung bei allen Formalitäten
  • Organisation von islamischen Beerdigungen und muslimischen Beerdigungen
  • Schnelle Abwicklung, wie es im Glauben vorgesehen ist
  • Möglichkeit der individuellen Gestaltung je nach Wunsch
  • Internationale Überführungen für islamische Bestattungen weltweit
  • Transparente Kosten

Wo werden in Deutschland Moslems beerdigt?

Muslime werden in Deutschland auf speziellen islamischen Friedhöfen oder auf eingerichteten Grabfeldern auf kommunalen oder kirchlichen Friedhöfen beerdigt, wobei Berlin und Nordrhein-Westfalen die meisten haben. Die Bestattung erfolgt nach islamischen Riten (in Tücher gewickelt, mit Blick nach Mekka) und wird zunehmend in Deutschland gewünscht, da immer mehr Muslime hier leben.  

Wie läuft eine muslimische Beerdigung in Deutschland ab?

Muslime werden in Deutschland meist als Erdbestattung beerdigt, wobei der Leichnam rituell gewaschen, in weiße Leinentücher gewickelt und – wenn erlaubt – ohne Sarg direkt ins Grab gelegt wird, wobei die Ausrichtung nach Mekka (rechtsseitig) erfolgt. Die Bestattung erfolgt schnell (oft am Todestag), es gibt ein Totengebet und Koranrezitationen, wobei Trauerfeiern schlicht sind, ohne viel Schmuck, aber mit wachsenden muslimischen Grabfeldern in Deutschland, die die sarglose Bestattung ermöglichen.

Was muss man bei einer islamischen Beerdigung beachten?

Islamische Bestattungsregeln sehen eine schnelle Beerdigung (oft am selben Tag), rituelle Waschung, Einwickeln in Leinentücher (traditionell ohne Sarg), Ausrichtung des Gesichts gen Mekka (Kaaba) und Erdbestattung vor, wobei die Trauernden das Glaubensbekenntnis (Shahada) sprechen und der Imam Koranverse rezitiert; in Deutschland sind Ausnahmen von der Sargpflicht durch Friedhofssatzungen möglich.

Wer entscheidet, wo man beerdigt wird?

Grundsätzlich kann das jeder Mensch zu Lebzeiten im Rahmen der gesetzlich zulässigen Bestattungsmöglichkeiten selbst entscheiden. Dabei können Sie mit Ihren Angehörigen oder Zugehörigen darüber sprechen oder Ihre Wünsche schriftlich in einer Bestattungsverfügung festlegen.

Wie erfolgt die Überführung ins Ausland?

Möglicherweise hat Ihr naher Angehöriger den Wunsch geäußert, in einem anderen Land beerdigt zu werden. Angehörige, die diesen letzten Wunsch des Verstorbenen erfüllen möchten, sehen sich oft mit zahlreichen bürokratischen Hürden konfrontiert. Der Service der Islamischen Bestattung nimmt den Hinterbliebenen diese Last ab. Alle notwendigen Behördengänge in Deutschland sowie im Land der gewünschten Beisetzung werden organisiert, und alle erforderlichen Unterlagen werden besorgt. Unabhängig davon, in welchem Land die Beisetzung stattfinden soll, ermöglicht die Islamische Bestattung den schnellen und unkomplizierten Transport des Verstorbenen. Der Wunsch, in der Heimat beerdigt zu werden, wird ohne unnötige Verzögerungen erfüllt.

Wer kommt für die Beerdigung auf, wenn kein Geld da ist?

Grundsätzlich übernehmen die Erbinnen und Erben die Bestattungskosten. Wenn das Erbe dafür nicht ausreicht, werden zunächst Unterhaltspflichtige herangezogen. Gibt es diese nicht, regeln die Bestattungsgesetze der Bundesländer, wer den fehlenden Betrag bezahlt.

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